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Schweine und Schweinezucht
Der weltweite Trend zur Megamast bringt nicht nur bessere Wirtschaftlichkeit und höhere Erträge, sondern auch zunehmend die Gefahr von Krankheiten. Auch in Deutschland erreichen solche Megabetriebe einen Tierbestand von bis zu 65.000 Stück. Nach einer Veröffentlichung des Stern wird so ein Ausstoß von bis zu 1.600 Schweinen (150 Tonnen) wöchentlich erreicht.

Da die Nachfrage nach Schweinefleisch unaufhaltsam steigt, werden mehr und mehr Megabetriebe gebaut. Alleine in den neuen deutschen Bundesländern sind fünf neue Anlagen mit Kapazitäten von 75.000 bis 95.000 Mastplätzen geplant.

Die Durchschnittshaltung in deutschen Ställen beträgt 225 Tiere.

In den USA gibt es bereits Mastbetriebe mit 240.000 Tieren.

Die Kosten für die Vorbeugebehandlung gegen Krankheiten und Seuchen steigen mit der Dichte der Tierhaltung. Der weltweite Konkurrenzkampf nimmt dramatisch zu, da etliche Schwellenländer ungehindert durch europäische Tierhaltungsnormen billiger produzieren können. So produzieren Mäster in den USA das Kilo Schweinefleisch für € 1,12 - in Brasilien fallen dafür nur € 0,76 an !

Hinzu kommt der ständig zunehmende Wunsch der Verbraucher, gesundes Fleisch auf den Tisch zu bekommen. Die Abneigung gegen chemisch und medikamentös verseuchtes Fleisch wächst zusehends.

Die vorsorgende oder begleitende Behandlung der Tiere mit CyberScan könnte hier deutlich wirtschaftliche Vorteile schaffen.


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